WissensweltX

IFA 2020: Die Special Edition, die keine Vollmesse war

Vincent Franke · Chefredakteur

WissensweltX Daily · IFA 20201 Min. Lesezeit

6100 Menschen vor Ort, 78000 online: Unter Pandemie-Auflagen testete Berlin ein Hybridformat — und verschob die eigentliche Rückkehr.

Presseumfeld auf einer Technologiemesse

Die IFA 2020 fand statt — und doch nicht. Statt der gewohnten Vollmesse auf dem gesamten Gelände gab es eine Special Edition: drei Tage, strikte Personengrenzen, Hygiene-Regime, und parallel die digitale Plattform IFA Xtended.

Laut Veranstalter kamen rund 6.100 Fachleute physisch nach Berlin. Online folgten etwa 78.000 Menschen den Streams, mit mehr als einer Viertel Million Views. 150 Firmen standen vor Ort, über 1.350 weitere auf der virtuellen Fläche.

Was das Format zeigte

Erstens: Die Industrie brauchte einen Ort, an dem sie sich überhaupt wieder sah. Zweitens: Ein Stream ersetzt keinen Hallenboden. Demos, die von Kameras leben, funktionieren hybrid. Geräte, die man anfassen muss — Lautsprecher, Tastaturen, Türdichtungen von Kühlschränken — nicht.

WissensweltX Daily hält 2020 fest als Bruch, nicht als Kapitel wie jedes andere. Wer später behauptet, die IFA sei „immer im September voll gewesen“, hat dieses Jahr nicht mitgezählt.

Was blieb

Die Special Edition hielt den Kalender am Leben. Sie war kein Ersatz für 2019. Die eigentliche Frage verschob sich auf 2021 — und wurde dann noch einmal verschoben.

Autor

Vincent Franke

Verleger, Herausgeber & Chefredakteur. Verlag, Jahresstücke, IFA-Archiv. Gründer von WissensweltX. Schreibt die Jahresstücke und das IFA-Archiv, verantwortet Impressum und Linie. smile.exons3s@icloud.com

Newsletter

Zweimal die Woche: Geräte, Software, Handel.

Leserbriefe

0 Beiträge. Neue Kommentare bleiben in diesem Browser.