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IFA Xtended 2020: Was die virtuelle Messe konnte — und was nicht

Julius Diehl · Redakteur

WissensweltX Tech · IFA 20201 Min. Lesezeit

1.350 digitale Aussteller, Keynotes im Stream. Ein Tech-Stück über die Grenzen von Remote-Demos in der Consumer Electronics.

Kamera und Mikrofon für digitale Übertragungen

IFA Xtended war 2020 die Notlösung, die wie eine Zukunftsvision verkauft wurde. Produktfilme, Panel-Talks, klickbare Stände. Für Software und Cloud-Dienste reicht das. Für Consumer Electronics, deren Kern physisch ist, war es ein Kompromiss.

Technik der Übertragung

Viele Hersteller drehten Demos im Studio statt in Halle 18. Das Licht war besser als auf der Messe. Die Haptik fehlte. OLED-Panels, die von der Kamera „gewaschen“ werden, sagten wenig über Blickwinkel.

WissensweltX Tech hat 2020 vor allem eines gelernt: Content Creation wurde zur Infrastruktur der Messe selbst. Wer kein Broadcast-Setup hatte, war unsichtbar — unabhängig von der Qualität des Geräts.

Nachspiel

Teile der virtuellen Logik überlebten. Hybride Pressekonferenzen, vorproduzierte Hands-on, Embargo-Pakete als Video. Die Vollmesse 2022 holte den Körper zurück. Den Reflex, alles zuerst fürs Netz zu bauen, nahm sie mit.

Autor

Julius Diehl

Redakteur Tech & Daily. Tech, Daily, Computing, Netze, CES, MWC, Gamescom. Hardware, On-Device-KI, Netze. Feste Stimme in WissensweltX Tech — Namensbeiträge zu Geräten und Plattformen. subwoofer51.aufmuntert@icloud.com

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