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Inflation am POS: IFA 2023 und der vorsichtige Einkauf

Sergej Schmaland · Redakteur

WissensweltX Retail · IFA 20231 Min. Lesezeit

Höhere Preise, vorsichtige Haushalte. 2023 nutzte der Handel Berlin, um Sortimente zu kürzen statt zu feiern. Inflation am POS war das eigentliche Leitmotiv neben Matter.

Elektronikregal im Fachhandel

2023 war das Jahr vorsichtiger Warenkörbe. Inflation am POS hieß: weniger Zweitgeräte, längere Nutzungsdauer, schärfere Einstiegspreise. Der Handel nutzte die IFA, um Sortimente zu kürzen. Feiern war für die Bühne. In den Terminen wurden Listen kürzer.

CE-Geräte sind aufschiebbar. Genau deshalb trifft Inflation sie zuerst. Wer den Fernseher noch zwei Jahre betreibt, kauft 2023 keinen mit neuer Kachel. Wer die Waschmaschine ersetzen muss, kauft Effizienz, nicht Chrom.

Was übrig bleibt

Kürzere Sortimente sind nicht nur Verlust. Sie sind lesbarer. 2023 verschwanden Farben, Größen, Bundle-SKUs, die niemand erklären konnte. Das ist gesunde Gewalt — mit dem Risiko, dass Vielfalt stirbt, die man später vermisst.

Inflation ist kein Leitmotiv, das man auf Aufsteller druckt. Sie war trotzdem das eigentliche Thema neben Matter. Wer 2023 nur Standards sah, hat die Kassen nicht gesehen. 182.000 Besucher, erste Ausgabe unter IFA Management: voll, und trotzdem vorsichtig.

Autor

Sergej Schmaland

Redakteur Finance, Retail & Business. Finance, Retail, Business, Preise, Handel, Sourcing. UVP, Street Price, POS, Sourcing. Liest die Branche als Rechnung, nicht als Keynote. curfew-pile-8h@icloud.com

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