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Die Küche als Wohnzimmer: Geräte, die nicht mehr verschwinden

Jan-Luca Hagenstein · Redakteur

WissensweltX Living1 Min. Lesezeit

Offene Grundrisse zwingen Technik zur Sichtbarkeit. 2026 sieht WissensweltX Living weniger Chrom, mehr Ruhe. Die Frage bleibt, ob das Design den Alltag überlebt oder nur das Kataloglicht.

Offene Küche mit sichtbaren Geräten

Offene Grundrisse lassen Geräte nicht in der Kammer verschwinden. Kühlschrank, Spüler, Haube müssen den Wohnraum aushalten: leiser, ruhiger in der Fläche, weniger Chrom, der um 11 Uhr noch glänzt. Designpreise interessieren uns, wenn sie Haltbarkeit nicht ersetzen.

Küche als Wohnzimmer heißt: Displays, die nachts nicht leuchten; Griffe, die Kinder verstehen; Fingerabdrücke, die man nicht alle zwei Stunden wischt.

Ruhe ist ein Feature

Weniger Chrom, mehr Ruhe — leicht geschrieben. In der Demo-Küche läuft selten der Dunstabzug auf Stufe 3, während jemand telefoniert. Wir bitten um genau das. Manche Händler machen mit. Viele drehen die Haube runter, bevor wir ankommen.

Alltag ist die Messlatte, nicht die Moodboard-Wand. Wer 2026 eine Küche kauft, kauft ein halbes Wohnzimmer. Die IFA hat solche Inszenierungen oft gebaut; die nächste Ausgabe steht noch aus. Das Spülbecken zu Hause nicht.

Autor

Jan-Luca Hagenstein

Redakteur Living & Special. Living, Special Interest, Hausgeräte, Audio, Alltag. Wohnen, Küche, Audio, Reparatur. Schreibt, wie Technik im Haushalt landet — nicht nur unter Messescheinwerfern. turns54.cameras@icloud.com

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